Dein Sicherungspartner ist unaufmerksam?

12 Meter tief gestürzt, mit den Beinen auf dem Boden aufgeschlagen, Muskelfaserriss, Krankenwagen: Henning ist im Dezember zweidrittel der Hauptwand in Thalkirchen heruntergefallen. Ich dachte nicht, dass in der Halle so eine Fallstrecke überhaupt vorkommt, aber die normal-lässige Kletterhallen-Sicherung macht es möglich.

Die Situation

Chris sichert Henning in einer leicht überhängenden 7er Route. Beide sind erfahrene Kletterer: Chris (70 kg) klettert seit 10 Jahren, Henning (80 kg) seit zwei Jahren. Alle Expressen sind eingehängt, das Seil (Mammut Tusk) ist von ein paar Stürzen bereits vorgedehnt. Beim Einklinken in eine Expresse rutscht Henning ab.

12 Meter Fallhöhe

  • Besser nicht stürzen, wenn man in Kopfhöhe oder sogar noch höher einklippen möchte: 2 Meter Schlappseil oben ergeben 4 Meter Sturzhöhe.
  • Für das Klippen hat der Sichernde unten etwas zu viel Schlappseil ausgegeben: Weitere 1,5 Meter Sturzhöhe.
  • Weil Chris sich nicht den Hals verrenken möchte, steht er ca. 3 Meter von der Wand entfernt. Durch den Sturz wird er an die Wand und dort ca. einen halben Meter hochgezogen, macht zusammen weitere 2 Meter Sturzhöhe.
  • Beim Seilausgeben hat der Sichernde natürlich nur eine Hand am Bremsseil. Das Seil wird ca. 1 Meter durch Hand und Tube gerissen.
  • Die Seildehnung bei diesem Sturz beträgt laut Hersteller 2 Meter.
  • Die letzten 1,5 Meter sind der Unterkörper des Kletternden, der auf dem Hallenboden aufschlägt.

Wie kannst Du einen solchen Unfall vermeiden?

Aufmerksam sichern. Vor allem Schlappseil vermeiden, also nahe an der Wand stehen, und beim Klippen beobachten, wieviel Seil der Kletterer wirklich benötigt.

Ein harter Fangstoß ist eher unwahrscheinlich, wenn Schlappseil vorhanden ist und der Kletterer mehr als der Sichernde wiegt: Den Sicherungspartner wird es ohnehin an der Wand etwas hochziehen. Er kann deshalb versuchen, die Strecke im ungebremsten freien Fall abzukürzen, indem er blitzartig ein paar Schritte rückwärts macht. Aber das geht nur, wenn er sehr, sehr konzentriert und reaktionsschnell ist.

Im Zweifelsfall kann der Kletterer seinen Sicherungspartner vor einer schwierigen Stelle durch Zuruf warnen. Der Sichernde muss natürlich trotzdem immer auf einen unerwarteten Sturz vorbereitet sein.

5,5 Meter freier, ungebremster Fall (s.o.) dauern ca. 1,1 Sekunden. Deine Reaktionszeit beträgt mindestens 0,2 Sekunden. Du hast also ca. 0,8 Sekunden Zeit, um zu reagieren. Bei diesem Unfall hätte es geholfen, die zweite Hand an das Bremsseil zu nehmen, um sehr hart zu bremsen. Keine Ahnung, ob irgendjemand in der Realität tatsächlich so schnell reagieren kann.

Ich selber hätte kaum ein Risiko gesehen, dass jemand aus 12 Meter Höhe Bodenkontakt bekommt – selbst mit Schlappseil. Gut zu wissen.

(Die Angaben stammen zum Großteil von Henning, der mir ein PDF mit dem Unfallhergang gemailt hat. Danke dafür!)

15 Responses to Dein Sicherungspartner ist unaufmerksam?
  1. Dana Antworten

    Habe den Artikel gerade mit sehr großem Interesse gelsen.
    Ich klettere erst seit 2 Monaten mit einem erfahrenen Kletterpartner. Er achtet sehr darauf oben genannte Dinge wie Schlappseil zu vermeiden und hat es mir von Anfang an eingebläut.

    Wir beobachten in der Halle sehr oft eigenartiges Sichern und sind sogar schon eingeschritten. Da wird geträumt und mit Dritten rumgealbert, viel zu weit von der Wand entfernt ohne den Kletterer im Auge zu behalten.

    Euer Artikel sollte als mahnendes Beispiel in jeder Kletterhalle aushängen, um fahrlässiges Verhalten zu reduzieren.

    Lieber bekomme ich einen steifen Hals als das Leben oder die Gesundheit meines Kletterpartners zu riskieren!

  2. Ralf Zmölnig Antworten

    Danke, ich werde mir dass als Anfänger auch zu Herzen nehmen. Nur muss ich sagen, dass ich auf Dauer Probleme habe, mit diesem anstrengenden „Halsverrenken“, wenn man nah an der Wand steht, und seinen Kletterpartner permanent beobachtet. Dabei habe ich Leute mit „lustigen“ Winkelbrillen gesehen. Kann man das empfehlen? Gruß. Ralf

  3. yann Antworten

    die winkelbrillen sind angeblich sehr praktisch. sagen zumindest meine kletterkollegen. ich selbst hab mal probiert und kam damit leider nicht zurecht. es irritiert, wenn man sozusagen am prisma „vorbeischaut“ und dann die hälfte des blickfeldes um 90 grad gedreht wahrnimmt. wahrscheins kommt mein hirn da nicht mit 😉

    .y

  4. Andi Antworten

    Meine Meinung hierzu ist, dass der Sichernde den Kletterer wärend der ganzen Tour im Blick haben sollte. Drohende Nackenschmerzen oder die Ablehnung der „unstylischen“ Sicherungsbrille zählen bei mir absolut nicht als Ausrede.

    Denn es besteht ja nicht nur die Gefahr, dass der Sichernde von einem harten Sturz überrascht wird und diesen nicht halten kann.

    Ich selbst habe es schon erleben müssen, dass mir bei einem Sturz zusätzlich Seil ausgegeben wurde, weil der Sichernde der Meinung war ich möchte clippen und ziehe deshalb am Seil. Ergebnis war ein Flug über drei Haken obwohl ich zum Zeitpunkt des Sturzes mit meinem Anseilpunkt direkt vor der letzten geclippten Expresse stand.

    Für mich wichtige Vorteile des aufmerksamen Sicherns:

    – Man sieht den Kletterer Stürzen und kann sich darauf vorbereiten (evtl. Schlappseil einholen, stabile Position einnehmen, auf Zug vorbereiten)
    – Man sieht Fehler des Kletternden sofort und kann einschreiten (z.B. das Bein hinter dem Seil)
    – Man kann nach einer gewissen Zeit einschätzen wann der Kletterpartner clippen will und im richtigen Moment rechtzeitig Seil ausgeben, das spart dem Kletterer Kraft und dem Sichernden Stress durch hektisches Seilausgeben unter Zug.
    – Man kann jederzeit einschätzen wie dynamisch man im Sturzfall sichern kann (gefährliche Dachkante, Kletterer der Nachbarroute in Sturzlinie, etc.)

    Klar, vielen Kletterern ist es egal was der Sichernde macht, sie gehen einfach davon aus das alles gut geht und sehen keine Gefahren. Nachdem ich aber in 1 1/2 Jahren schon vier schwere Unfälle miterleben musste, bin ich einigermaßen für die Gefahren sensibilisiert und dementsprechen Vorsichtig. Daher sicher ich auch in einer 3+ nicht anders als in einer 8 obwohl man ja „in einem Dreier nie Stürzen würde“.

    Gruß Andi

    PS: da fällt mir grad noch ein nettes Beispiel ein, was ich Tag für Tag in den Hallen erleben muss.

    In Gilching steht ein Sichernder an einer senkrechten Route stolze fünf Meter von der Wand weg mit Socken an den Füßen und unterhält sich mit der schwangeren Frau des gesicherten Kollegen. Irgendwann macht der Kletterer dann den Abflug mit folgender Konsequenz: der Sichernde wird total überrascht und vom Seilzug (immerhin fast horizontaler Zug zur Wand) in Richtung Wand befördert. Da der Grip der Socken auf dem glatten Boden nicht der Beste ist, zieht es ihn von den Beinen und mit dem Kopf voraus gegen die Wand. Zum Glück schlägt er nur mit der Schulter ein und kann seinen Kletterer kurz über dem Boden abfangen. Was haben sie daraus gelernt – klar die Route war zu schwer. Naja traurig aber war!

  5. Philipp Antworten

    Gegen Hals verrenken gibts eine ganz einfach Lösung.

    Einfach mal 5-6 Meter von der Wand weggehen und sich dort einen Punkt zum Festmachen suchen (Ins Seil, mit Sitzschlinge, Exen, etc.). Draußen z.B. Baumstämme, Wurzeln usw. Innen: Hacken an der gegenüberliegenden Wand oder im Boden. Hat den Vorteil beim Sturz des Vorsteigers erst gar nicht Richtung Wand gezogen zu werden und vermeidet so auch selber Verletzungen.

    Oder einfach mal im Liegen sichern.

    Also es gibt genügend Möglichkeiten Nackenschmerzen zu vermeiden.

  6. admin Antworten

    @Philipp: Im Liegen sichern? Da muss der Vorsteiger schon sehr leicht sein, damit der Sichernde beim Sturz nicht hochgerissen wird…

  7. Tanja Antworten

    Tolles Forum, vielleicht kann mir jemand fachkundigen Rat geben!

    Nach einem Einstiegs Kletterkurs sind meine Freundin und ich ca. 15 mal allein zum Klettern, ohne besondere Vorkomnisse.
    An dem besagten Tag haben wir eine neue Route ausprobiert, Schwierigkeitsgrad ca. 5, nach dem obligatorischem Partnercheck bin ich im Vorstieg an einer leichten Übergangstelle rauf geklettert und konnte mich bereits in ca. 4 Sicherungen korrekt eingeclippen. Mit dem rechten Fuß hatte ich ganz guten Halt aber die nächste Sicherung konnte ich noch nicht ganz erreichen, nach einigen Versuchen ging mir langsam die Kraft aus, ich hab bei meiner Partnerin nach Seil verlangt, Schwung geholt und mit den Händen versucht den nächsten guten Griff zu erreichen. Leider hat es nicht geklappt, mich hat`s nach hinten weggehauen und beim Versuch mich mit meiner linken leicht gedrehten Hand abzustützen hab ich mir 2x das Handgelenk gebrochen und einen Trümmerbruch zugezogen.

    Was mich jetzt natürlich brennend interessiert ist, woran mein Fehler lag??? Ich war absolut korrekt gesichert und meine Freundin sehr konzentriert bei der Sache, sie hat ogar an der kniffligen Stelle gefragt ob sie zumachen soll! Oder ist dass das normale Kletter Risiko?

    Würd mich freuen wenn jemand Licht ins Dunkele bringen könnte 🙂

    • mix Antworten

      Tanja, hoffentlich geht es Deiner Hand bald besser.

      „Trümmerbruch“ und „abstützen“ klingt so, als hättest Du versucht, den Sturz mit der Hand zu bremsen oder Dich festzuhalten. Wenn Du fällst, lässt Du mit den Händen los und stößt Dich, sofern möglich, mit den Füßen etwas ab. Du fällst dann in das Seil. Falls die Wand nicht überhängend ist, stehst Du am Ende mit den Füßen waagerecht vor Dir an der Wand. Nicht die Hände benutzen!

      Am einfachsten lässt sich das an einer leicht überhängenden Stelle mit einem Sturztraining üben.

      Unabhängig davon ist dynamisches Klettern („Schwung“) in einer 5er-Route in der Regel nicht erforderlich.

  8. Richi Antworten

    Einen großen Teil des Schlaffseiles in der oberen Geschichte hätte man nun wirklich leicht vermeiden können… Mein Kletterpartner und ich haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, nahezu ohne Schlappseil zu sichern und die Länge des dem Kletterer zur Verfügung stehenden Seils durch aktives Bewegen durch den Sicherer am Wandfuß zu regulieren. Dafür ist es natürlich nötig, dass dort auch ausreichend Bewegungesspielraum vorhanden ist, was nach dem Bericht in einer der letzten panorama Ausgaben ja sowieso so sein sollte… Statt nach dem Clippen wieder frei werdendes Schlappseil durch das Sicherungsgerät wieder einzuziehen haben wir uns angewöhnt, dieses Stück Schlappseil durch entfernen von der Wand zu neutralisieren und statt unnötig (und zumeist hektisch) Seil auszugeben einfach wieder an den Wandfuß zurück zu gehen. Das hat meiner Meinung nach mehrere Vorteile:
    1. Der Sicherer steht zum Zeitpunkt des Clippens definitiv ganz an der Wand! – dadurch wird schoneinmal die „Zur-Wand-Bewegung“ weggenommen.
    2. Der Nacken des Sicherers bekommmt mehr Bewegung, da sich der Neigungswinkel des Kopfes für Blickkontakt zum Kletterer ständig wieder beträchtlich ändert und somit einer Dauerhaltung vorgebeugt wird.
    3. Der Kletterer kann so sehr schnell Seil bekommen, ohne dass man große Seilmengen durch das Sicherungsgerät „schaufeln“ muss, was ja gerade bei hektik recht Fehlerfreundlich ist.
    4. Der Sicherer kühlt nicht so stark aus, weil er ja auch ein bischen Bewegung hat… 😉
    5. Man merkt sehr schnell, was alles unnötigerweise mit an den Wandfuß geschleppt und dort unsinnig gelagert wird, weil einem der „Schmarrn“ bei der Beweung im Wandfußbereich dauern im Weg liegt; man beginnt sehr schnell weniger mit an den Wandfuß zu schleppen und achtet besser darauf, das Zeug dann so zu lagern, dass es nicht stört. … und das ist der Sicherheit immerhin indirekt dienlich!
    LG aus München
    Richi

  9. Andy Antworten

    Hi,
    mich würde interessieren ob die beschriebene Sicherungsweise im vorigen Beitrag von Richi (zum Wandfuß hin und weggehen) objektive Vor oder Nachteile hinsichtlich der Sicherheit hat. Ist das ein vom DAV als sicher empfohlenes Verfahren?

    Gruß, Andy

  10. Henning Antworten

    Erstmal danke an den Autor des Artikels, dass er meine Unfallbeschreibung verewigt hat. Ich hoffe, damit den einen oder anderen indirekt vor einen schlimmen Sturz bewahrt zu haben. Glücklicherweise ist alles gut ausgegangen, aber ein halber Meter mehr wäre fatal gewesen. Trotzdem habe ich heute noch immer feuchte Hände, wenn ich meinen Sicherungspartner unten unaufmerksam sehe.

    Ich möchte hier nochmal alle Kletterer dazu aufrufen, die lässige Sicherungsweise in Hallen aktiv anzusprechen, auch wenn man dann oft belächelt wird oder vermeintlich besseren Kletterern auf den Schlips tritt. Zivilcourage kann Leben retten, denn es passiert immer noch, fast analog zu meinem Fall:

    http://www.bergleben.de/klettern/207-kletterunfall-in-muenchen-absturz-aus-15-metern.html

  11. Markus Antworten

    Ich habe die Technik genau so wie Richi sie beschreibt vor ein paar Monaten beim DAV in einem Vorstiegskurs gelehrnt und wende es seit dem mit meinen Kletterpartnern auch genau so an. Die Vorteile hat Richi alle super beschrieben. Ich habe damit bei Stürzen auch tatsächlich schon positive Erfahrungen gemacht. Einziger Nachteil ist manchmal, dass Stürze durch den geringeren Spielraum „härter“ werden können. Aber ich denke man entwickelt mit der Zeit da ein Gefühl für die Situation und das gesunde Mittelmaß.

    Meiner Meinung nach das wichtigste:
    Seid verdammt nochmal aufmerksam beim Sichern!

  12. Thorsten Antworten

    So ähnlich ist mir das auch passiert. Ich bin in eine recht einfache 5- eingestiegen. Große Griffe, ganz leicht überhängend.
    Das habe ich unterschätzt. Meine Arme wurden länger und länger, aber ich war schon fast oben. Letzte Expresse noch easy geklippt, Pause gemacht. Der Umlenker war das Ziel, damit meine Freundin ein Toprope hat. Also weiter – nur ein, zwei Meter geht schon noch. Nun war der Umlenker aber noch weit über meinem Kopf, als die letzte Expresse schon einen halben Meter unter meinen Füssen war. Beim Seil nehmen haben mir die Arme die letzten Züge angekündigt. Beim ersten Versuch den Umlenker nicht klippen können, Seil in den Daumen gehangen (keine gute Idee). Ungefähr auf Kopfhöhe. Ich konnte mich noch so lange halten, dass meine Freundin auf meine Ankündigung Schlappseil einholen konnte – allerdings nicht den Teil, der bis Kopfhöhe noch in meiner Hand am Griff war.
    Ein wenig zu weit weg stand sie auch, so dass ich ca. 12-14 Meter in der 17 Meter Route gefallen bin. Wir haben uns dann fast bei der 2,50 Linie getroffen.
    Passiert ist (zum Glück) nur ihr was. Durch den Aufprall an der Wand hat sich trotz Kletterschuhe der Nagel vom großen Onkel verabschiedet. Nach weiteren 20 Minuten haben wir dann auch endlich die Knoten lösen können.
    Manchmal kommen viele kleine Dinge zusammen, die man vermeiden sollte. Das Bauchgefühl wusste vorher, was passieren wird.

  13. Matthias Antworten

    Er kann deshalb versuchen, die Strecke im ungebremsten freien Fall abzukürzen, indem er blitzartig ein paar Schritte rückwärts macht. Aber das geht nur, wenn er sehr, sehr konzentriert und reaktionsschnell ist.

    Das halte ich aber für weniger klug, oder? Schließlich vergrößert sich dadurch der Abstand zur Wand. Damit wird auch die Pendelbewegung des Sichernden zur Wand hin größer. Wenn der Sichernde dann durch den Fall des Kletterers hochgehoben wird und den Bodenkontakt verliert und richtig Wand pendelt, kann er mehr Geschwindigkeit aufbauen.

    Problem dabei ist, dass der Sichernde automatisch die Hände vom Seil wegnimmt. Ich würde mich dann eher versuchen „hinzusetzen“, was ich aber auch nicht unbedingt empfehlen würde.

  14. David Antworten

    Leider sieht man solche Fehler viel zu oft in der Halle. Egal ob Anfänger oder alte Hasen, manche nehmen es mit den Sicherheitsregeln nicht so genau. Oder, sie haben sie nie wirklich verstanden.
    Wichtig ist es, dass man etwas sagt, wenn einem Fehler auffallen.

    Guter Artikel!

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Please enter your name, email and a comment.